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Spielerei

Meine ersten Versuche mit Webseiten startete ich 1996 mit FrontPage. Ein CMS wie WordPress war damals noch unbekannt, und Webseiten wurden in einfachen Editoren aufgesetzt.

Damals kam ich auf die Idee, ein Bild nur mit HTML in eine Webseite einzufügen. Das machte zwar absolut keinen Sinn, war aber eine nette Spielerei. Die Idee dahinter war, ein Bild nicht als Grafikdatei einzufügen, sondern als reinen HTML-Code, in der Form:

 <table>
  <tr>
    <td>Zelle A mit Farbe X</td>
    <td>Zelle B mit Farbe Y</td>
  </tr>
</table> 

Das Bild musste ich in ein Raster aufteilen, und jede Zelle mit dem HTML-Farbcode bestimmen. Möglich waren so Bilder mit der Abmessung von etwa 20 x 20 Blöcken.

Heutzutage übernehmen Bildbearbeitungsprogramme wie GIMP solche Sachen und generieren in Sekunden ein Bild in den HTML-Code.

https://bulloz.com/data/lightning.html

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Warum ich kein Facebook habe

Anfangs 2017 löschte ich meinen Facebook-Account für immer. Wenn ich nun erwähne, keinen Facebookaccount mehr zu haben, werde ich ungläubig angeschaut. Was, du hast kein Facebook?

Ja, habe ich nicht mehr. Die ständige Berieselung mit nonsense-News ging mir auf den Zeiger und ich verbrachte oft Stunden damit, mich durch die News zu scrollen. Zu allem Übel verfiel ich selbst diesem Trend und „postete“ praktisch noch so jede kleine Handlung meines Alltages.

Facebook kennt Dich unter Umständen besser, als dein Lebenspartner. (Auszug: September 2019)

An einem verregneten Sonntag im Oktober 2017 druckte ich die Datenrichtlinien und Nutzungsbedingungen von Facebook aus und las sie penibel genau durch. Ich war einfach neugierig, was denn so darin stand, denn normalerweise klicke und winke ich die AGB’s u.a. Bedingungen eines Unternehmens einfach durch.

Hier mein ganz persönlicher Tipp: Nimm Dir einmal rund 2 Stunden Zeit und liess die Bedingungen Deiner bevorzugten Social-Media Plattform komplett durch. Ob jetzt Tinder, Facebook, WhatsApp, Twitter, Flickr, Tumblr, Instagram, Snapchat, LinkedIn, Youtube usw. Merkst Du was?

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Tipps & Tricks

GRUB reparieren

error: no such partition. Entering rescue mode...
grub rescue>

Falls Du diese Meldung auf Deinem Debiansystem bekommst, hast Du den Grub-Bootloader zerschossen. Jetzt wird es an der Zeit, die Installations-CD von Debian einzusetzten. Lege die CD ein und wähle dann im Installationsmenu:

Advanced option > Rescue mode

Du solltest Dein System kennen, bevor Du dich an die Reparatur von GRUB wagst. Der Rettungsmodus wird Dir ganz oben links angezeigt!

  • Sprache, Land und Ort wählen
  • Netzwerk wählen (falls dies gefragt wird)
  • Rechnername wählen (spiel keine Rolle, was hier gewählt wird: z.B.: supertux)
  • Domain-Name wählen (wählen, oder leer lassen)
  • root-Dateisystem wählen! (In diesem Beispiel liegt root auf /dev/sda2)

01. Das Wählen des richtigen Root-Dateisystems ist enorm relevant! Falls Du das falsche Root-Dateisystem wählst, führt dies unweigerlich zu einer Fehlermeldung!

02. falls /boot auf / liegt, ist das Einbinden von /boot sparat nicht nötig und diese Meldung wird nicht angezeigt.

Das installierte System nutzt scheinbar eine separate /boot-Partition.

Es ist normalerweise eine gute Idee, sie einzubinden, da sie so die Möglichkeit haben,
Operationen wie das Neuinstallieren des Bootloaders durchzuführen. Wenn allerdings das
Dateisystem auf /boot beschädigt ist, sollten Sie eventuell davon absehen, sie
einzubinden.

Separate /boot-Partition einbinden?

03. Wähle mit den Pfeiltasten nun auf Eine Shell in /dev/sdXY ausführen

Rettungsaktion

Eine Shell in /dev/sdXY ausführen
Eine Shell in der Installer-Umgebung ausführen
Den GRUB-Bootloader neu installieren
GRUB-Installation in den EFI-Wechseldatenträgerpfad erzwingen
Ein anderes Wurzeldateisystem wählen
System neu starten

04. GRUB neu installieren

Alternative I

Es kann natürlich auch „Den GRUB-Bootloader neu installieren“ gewählt werden. Bei Linux führen manchmal verschiedene Wege zum Ziel und es kann mehrere Lösungen geben.

Alternative II (Falls Dein System EFI unterstützt)

Wir befinden uns nun in der Shell der Rettungsaktion. Installieren nun das Paket grub-efi

apt install grub-efi

und binde die EFI-Bootpartition ein.

mount /dev/sdXY /boot/efi

Installiere jetzt den Bootloader in das Wurzelverzeichnis:

Alternative III

Installieren das Paket grub

apt install grub

und binde die Bootpartition ein. 

mount /dev/sdXY /boot/grub

05. Installiere den Bootloader in das Wurzelverzeichnis:

grub-install /dev/sdXY

führe ein update-grub aus.

update-grub

Verlasse die Shell mit

exit

06. und wähle System neu starten aus.