Ausschlaggebend für das dauerhafte Einbinden einer Partition ist die Datei /etc/fstab. Die Datei kann per nano aufgerufen werden:

nano -w /etc/fstab

# file system mount point type options dump pass # / was on /dev/sdb2 during installation UUID=b403f028-223b-40ab-86ad-c70695986f46 / ext4 errors=remount-ro 0 1 # /boot/efi was on /dev/sdb1 during installation UUID=23BC-44E8 /boot/efi vfat umask=0077 0 1 # nachträgliches Einbinden der media-Partition UUID=14b73a6f-1109-4c74-aba2-986d51afb51b /home/yuna/media ext4 defaults 0 2 # swap was on /dev/sdb3 during installation UUID=ec9d8c93-07ed-4b2c-b899-f506dab210f3 none swap sw 0 0 /dev/sr0 /media/cdrom0 udf,iso9660 user,noauto 0 0

 

Die Datei ist dabei sehr simpel aufgebaut. Zuerst folgt die UUID der Partition. Danach der mount point, Dateisystem, Optionen, dump und pass. Alle Angaben werden dabei lediglich durch einen Leerschlag getrennt. Im obigen Beispiel wurden die einzelnen Bereiche mit mehreren Leerschlägen getrennt, um eine besser Übersicht zu erhalten.

Mit dem Kommando-Zeilenprogramm lsblk (block devices) lesen wir alle nötigen Angaben raus:

lsblk -fi

NAME FSTYPE LABEL UUID FSAVAIL FSUSE% MOUNTPOINT ZONED sda none |-sda1 ntfs CA121CC3121CB703 none |-sda2 vfat F6BD-98EF none |-sda3 none |-sda4 ntfs D07EBFB47EBF9228 none |-sda5 ntfs CC4C0C6F4C0C569C none `-sda6 ext4 media 14b73a6f-1109-4c74-aba2-986d51afb51b none sdb none |-sdb1 vfat 23BC-44E8 530485248 1% /boot/efi none |-sdb2 ext4 b403f028-223b-40ab-86ad-c70695986f46 199437500416 10% / none `-sdb3 swap ec9d8c93-07ed-4b2c-b899-f506dab210f3 [SWAP] none sr0

Übetrage die Angaben in die fstab. Beim nächsten Start wird die Partition anhand ihrer UUID eingebunden und steht zur Verfügung.